Tag-Archiv für 'durchsuchung'

Die Akte „Rote Straße“

Our local cops…would be funny if they werent so dangerous. And, although one would like to think stupidity is responsible for their latest fiasco, the sad reality is that this is very coldly calculated political practice aimed at investigating, harassing, and discrediting the left wing „movement“ in the city. It falls perfectly in line with the current anti-extremist paranoia.

The following article from Monsters of Göttingen does an excellent job of shedding some light on the absurdly dark concoction of „Göttingens finest,“ with highlights such as magic dogs, eternal scents, hot leads such as how somebody gets on a bike or the hazy memories of a city worker. So absurd their „case“ that even their official propaganda organ is beginning to, mildly, distance itself.
(as usual, the comments war is embarassingly entertaining.
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Die Akte „Rote Straße“

(Image and Story via: Monsters of Göttingen)

Die polizeilichen Ermittlungen im Zuge des Feuers in der Ausländerbehörde des Landkreises waren stets von öffentlicher Kritik begleitet. Aber erst jetzt wird das ganze Ausmaß ersichtlich: Haben die Spürhunde tatsächlich in die Rote Straße geführt? Darf die Polizei nach Korrespondenz zwischen Anwalt und Mandant suchen? Reicht ein „dunkler Teint“ zur zwangsweisen DNA-Entnahme? Eignen sich Fahrradkontrollen zur Tätersuche? Wir dokumentieren an dieser Stelle Auszüge aus den polizeilichen Ermittlungsakten. Alle Maßnahmen führten am Ende ins Leere: Das Verfahren wurde mittlerweile eingestellt.

Am 22. Januar kommt es in der Teeküche der Ausländerbehörde im Göttinger Kreishaus zu einer Explosion. Laut Pressemitteilungen wurde bei der Detonation ein Mitarbeiter der Verwaltung verletzt, er sei mit dem Verdacht auf ein Knalltrauma in ein Krankenhaus gekommen. In der Zeugenaussage des 25-jährigen ist nachzulesen, dass er zwar ins Uniklinikum gefahren wurde. Bei der Untersuchung wurde jedoch festgestellt, dass er keine Schäden davon getragen hat.

Schnell spricht die Polizei von einem Brandanschlag mit einer „szenetypischen Sprengvorrichtung“, der Verfassungsschutz bemüht sogar das Gespenst des „Terrorismus“, das vor der Tür stehe. Ein Gutachten des Landeskriminalamts sollte später feststellen, dass die Explosion mittels handelsüblichem Klebstoff, zum Beispiel ‚Uhu extra‘, herbeigeführt wurde. Die Explosion lasse sich durch das Lösungsmittel im Klebstoff erklären.

In der Nähe des Brandortes findet ein Mitarbeiter der Kreisverwaltung ein Stück Pappe, das von der Polizei als Indiz für einen politischen Hintergrund des Feuers gewertet wird. Lange Zeit ist nicht klar, worum es sich dabei genau handelt. Die Ermittlungsakte verrät es nun: ein ausgerissenes Pappstück, auf dem mit Kugelschreiber ein Abschiebestopp gefordert wird. Unterzeichnet ist das Pamphlet von der „antirassistischen offensive Frühling“.

Die Sache mit den Hunden

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