Göttingen: Siempre Antifascista Activities + Anti-Militarist Protest + 30.12 Infomeeting/Concert/Party

*Siempre Antifascista Week in Göttingen

Most of it is sadly already behind us, but the promotion is still a matter of principle. The ASJ (Anarchosyndikalistische Jugend) Göttingen has organized a week of activitiess related to the repression of anarchists and antifascists in Russia, within the framework of „Siempre Antifascista.“ This has included a concert, a solidarity evening in the Juzi, and tomorrow (18.11) a presentation about the „Battle of Khimki.“

18.11.2010 – 19:00 Uhr The Battle of Khimki – Vortrag im JuzI
Der russische Staat will mal wieder eine Autobahn bauen. Und weil die Strecke zwischen Moskau und St. Petersburg zu lukrativ ist, holt man sich einige Unternehmer_innen mit ins Boot und plant einen Komsumtempel der Extraklasse gleich mit. Blöd nur, dass auf dem Bauland noch ein öffentlicher Wald steht und blöd das die Anwohner_innen, Ökoaktivist_innen und Antikonsumist_innen dort keinen Bock auf diesen Palast haben und den Wald kurzerhand besetzen. Was sich daraufhin im Sommer 2010 in Moskauer Vorort „Khimki“ abspielt, ist kaum zu fassen. Prügelpolizei und rechtsradikale Hooligens machen brutale Jagd auf die Aktivist_innen und zahlreiche Haftbefehle werden aufgesprochen. Unteranderem gegen die Antifaschisten Aleksej Gaskarov und Maxim Solopov. Beide wurden drei Monate in Isolationshaft gesteckt und warten jetzt auf ihren Prozess, der sieben Jahre Haft bedeuten könnte. Einer der zentralen Anklagepunkte: „Antifaschismus“!
Die Ereignisse in Khimki wollen wir zum Anlass nehmen, um einen Blick auf die Situation von Antifaschist_innen und Anarchist_innen in Russland zu werfen. Ein russischer Aktivist wird mit viel Hintergrundwissen und Originaldokumenten einen breiten Einblick in die aktuelle Lage bieten.

*Anti-Militarist Protests

The military was in town yesterday for a public relations stunt. Military musicians played a benefit concert in Göttingen. Below is the text from the Antimilitaristischen Perspektive Göttingen regarding the visit and the protests against it:
„Um das Publikum darauf aufmerksam zu machen, dass es sich bei den Musiker*Innen um Angehörige einer kriegführenden Institution handelt, legten sich ca. 15 Personen in den Eingangsbereich und übergossen sich mit Kunstblut. Der Weg zum Militärkonzert führte die Besucher*Innen aufgrund dieses „Die-In“ über Leichen und durch Blutlachen. Akustisch wurde die 30-minütige Blockade des Haupteingangs durch laute Sirenen und Kriegsgeräusche verstärkt.

Zahlreiche Transparente und Flugblätter wiesen während der gesamten Einlassdauer darauf hin, dass sich hinter dieser vermeintlichen Wohltätigkeitsveranstaltung in erster Linie eine Werbeaktion der Bundeswehr verbirgt.

Das öffentliche Auftreten dieser Musikeinheit der Bundeswehr diene dazu, das Militärische in das Alltagsleben zu tragen und die Akzeptanz der Bevölkerung für Kriegseinsätze zu vergrößern. Auf dem Flugblatt der Aktivist*Innen war unter anderem zu lesen: „SoldatInnen bringen weltweit Folter, Tod und Einsamkeit. […] Sollte das Motto „Keiner soll einsam sein“ ehrlich gemeint sein, kann das also nur die Auflösung der Bundeswehr zur Folge haben.“

Bereits im Laufe des Tages zogen in der Göttinger Innenstadt mehrere lebensgroße blutverschmierte Leichenpuppen Aufmerksamkeit auf den kriegerischen Hintergrund des Militärkonzerts.

Auch die Anfahrt der Musiker*Innen blieb offenbar nicht unkommentiert. Einen weißen Reisebus des Heeresmusikkorps zierten beidseitig großflächige rote Farbflecken.“

(Images via: Monsters of Göttingen)

*30.12 Infomeeting, Concert, and Party in Solidarity with Antifascists in Russia!
Finally, returning to the theme of Siempre Antifascista and solidarity with antifascists and anarchists in Russia, we would like to take the opportunity to make a first announcement of the following upcoming event:





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